Jeddeloher behalten vom Punkt die Nerven

Mit großem Zittern hat der Favorit sich ins Achtelfinale gequält: Erst mit 6:5 nach Elfmeterschießen (1:1 am Ende der regulären Spielzeit) …

setzte sich Fußball-Regionalligist SSV Jeddeloh am Dienstagabend beim VfL Oldenburg aus der Oberliga durch.

Damit treten die Ammerländer am Sonntag um 15 Uhr in der nächsten Runde des Niedersachsenpokals beim Sieger der Partie zwischen dem VfL Oythe und dem TuS Bersenbrück an, die an diesem Mittwoch um 19.15 Uhr angepfiffen wird. Motiviert dürfte der SSV allemal sein: Die Finalisten des Landeswettbewerbs lösen das Ticket für den DFB-Pokal.

Im Elfmeterschießen war es am Ende Michel Leon Hahn, der den entscheidenden Strafstoß für die Jeddeloher verwandelte. Zuvor hatten zwei Jeddeloher sowie drei VfL-Schützen vergeben.

Während der 90 Minuten erlebten die 585 Zuschauer im Stadion an der Alexanderstraße keine hochklassige Partie. Jeddeloh hatte mehr vom Spiel, die Oldenburger hielten aber gut dagegen. Die beste Chance der Jeddeloher vergab im ersten Durchgang Derrick Ampofo, der nach einem missglückten Rückpass vergab. Jubeln konnten dann zunächst die Gastgeber. Marten Heiko Schmidt wurde von Lennart Blömer freigespielt und schob zum 1:0 (74.) ein. Erst zwei Minuten vor dem Ende glich der SSV durch Marcel Gottschling aus und rettete sich so ins Elfmeterschießen, das direkt nach den 90 Minuten ausgetragen wurde.Tore: 1:0 Schmidt (74.), 1:1 Gottschling (88.). VfL: Oetjen Luerssen, Isailovic, Siegert (75. Lubaca), Hillerns, Osei (59. Blömer), Frenzel, Zohrabian, Schmidt, Schröder, König.SSV: Bohe Plendiskis, Hahn, Engel, Canizalez, Stütz, Stach, Ampofo (68. Fredehorst), Oltmer, Laabs (86. Tomas), Engel.
Quelle: Fupa